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<pre>Dass sich allerdings auch die Gunners nicht so richtig beschwingt an die Stamford Bridge begeben, ist wohl ausgerechnet auf eine Fehleinschätzung des französischen Trainer-Urgesteins zurückzuführen: Da für sein Team in der Meisterschaft gerade alles wie am Schnürchen lief, kam Wenger schließlich auf die verwegene Idee, etliche seiner Leistungsträger beim königlichen Gastspiel in Zagreb vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen.  <p> Nichtsdestotrotz machte die starke Leistung in Anfield durchaus Hoffnung, dass in diesem Jahr tatsächlich wieder einmal der große Wurf gelingen kann — wenngleich es Arsenal nun erneut mit einem Gegner zu tun bekommt, der sich bestens auf ganz späte Ausgleichstreffer versteht.  <p>  Bezeichnend: Joachim Löw verzichtete erstmals in seiner nunmehr elfjährigen Cheftrainer-Ã„ra gänzlich auf Spielerwechsel. <p> Mit den ehemaligen Bundesliga-Profis Joel Matip (Schalke) und Ragnar Klavan (Augsburg) konnte jedoch adäquater Ersatz aufgetrieben werden, wenngleich es wohl eine Zeit lang dauern wird, bis sich das Duo eingespielt hat. Das gilt voraussichtlich auch für anderen Neuzugänge wie Sadio Mane (Southampton) oder Georginio Wijnaldum (Newcastle). <p>  Hatte Vorgänger Brendan Rodgers oft genug den Vorwurf zu hören bekommen, die Möglichkeiten des einstigen Rekordmeisters nicht konsequent auszuschöpfen, erweist sich der glorreiche FC Liverpool nun auch unter Klopp als ein einziger Hort der Mittelmäßigkeit.  </pre>


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<pre>Da Leidenschaft aber nicht alles ist, dürfte mancherorts dennoch eine ganze Menge Sand im Getriebe zu verspüren sein; so war es stabilen Verhältnissen schon in der Vergangenheit nie dienlich, wenn etwa ein Mustafi in Duellen gegen hochkarätige Gegner in der defensiven Schaltzentrale zu finden war.  <p> Zum Vergleich: Bei seinem letzten Meisterschaftstriumph 2017 kassierte der FC Basel 35 Tore, allerdings über die gesamte Saison.  <p>  Wie gesagt, ein 1:1 müsst ihr bei dieser Paarung einfach auf der Rechnung haben. Doch wenn ihr eine spielausgangsneutrale Wette mit hoher Rendite abschließen möchtet, dann könnte der dritte KI-Vorschlag etwas für euch sein — und zwar „Unter 1,5 Tore“ zu einer 2.80. <p> Nach den jüngsten Auftritten der Citizens und der Spurs hatte die Anzeigetafel jeweils ein deutliches 4:0 vermerkt: für Begeisterung konnten die klaren Verhältnisse am vergangenen Wochenende allerdings nur bei dem Klub aus dem Londoner Norden sorgen. <p>  Dementsprechend steht Juve am Sonntag zur Mittagszeit (12:30 Uhr) im Duell mit Lazio unter Druck. Ein Sieg würde die Roma im Abendspiel gegen Cagliari unter Zugzwang setzen. Juventus musste zuletzt einen Rückschlag einstecken. Die Elf von Massimiliano Allegri kassierte bereits die vierte Saisonniederlage.  </pre> 


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<pre> Gegner England musste in der WM 2018-Qualifikation am Samstag ebenfalls einen Rückschlag einstecken, entging im Gegensatz zu den Franzosen allerdings einer Niederlage.  <p> Ebenso hatten es die Buchmacher im vergangenen Sommer für wahrscheinlicher gehalten, dass Kim Kardashian bis zum Jahr 2020 das Präsidentenamt bekleidet; gleichfalls mutete ein Einsatz des Papstes für die protestantischen Rangers vor kurzem noch deutlich schlüssiger an.  <p>  Jürgen Klopp war am späten Sonntagnachmittag sichtlich bedient. Grund: die ärgerliche, weil vermeidbare 0:1-Heimniederlage seines FC Liverpool im Derby gegen den Erzrivalen Manchester United. <p>  Dabei war es alles andere als selbstverständlich, dass die Aufholjagd ein derart glückliches Ende nahm: Bei den vorherigen Auswärtsspielen bei den Spurs und in Newcastle rutschten die Red Devils noch mit jeweiligen Niederlagen richtig übel aus. <p>  Wird die Riege der Kritiker wenig überraschend von seinem Intimfeind Mourinho angeführt, sind mittlerweile auch die Journalisten bereitwillig auf den Zug aufgesprungen: So ließ der königliche Fehlschlag unter der Woche nach den Eindrücken der „Sun“ vor allem einen „gedemütigten Arsene Wenger“ zurück.  </pre>


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<pre> Juve hat zwar seine letzten vier Pflichtspiele vor Neujahr allesamt gewonnen, doch selbst gegen Gegner wie Pafos oder Pisa gelangen nie mehr als maximal zwei Treffer pro Partie.  <p> Im Falle einer Niederlage würde eine Entthronung der Alten Dame auch mit Blick auf die unmittelbar folgenden Aufgaben in ziemlich greifbare Nähe rücken; mit den Spitzenspielen gegen Inter und die Roma hat der Dezember noch ein paar zusätzliche Stolperfallen eingebaut.   <p> Dass eine Herbstmeisterschaft bezüglich des endgültigen Zieleinlaufs nur eine äußerst begrenzte Aussagekraft besitzt, bekamen die Gunners zuletzt vor zwei Jahren zu spüren — von dem zur Halbzeit bekleideten Platz an der Sonne rutschte das Team damals noch bis auf den vierten Tabellenplatz ab. <p>  Bei Klopp dürften jedenfalls die Alarmglocken schrillen, immerhin käme es für die wackelige Defensive der Reds äußerst ungelegen, würden die beiden Leicester-Stars ausgerechnet am Dienstag wieder zu alter Form zurückfinden.  <p> Dennoch werden sich die erfolgsverwöhnten Münchner in China keine weitere Niederlage einhandeln wollen und daher bestrebt sein, vor allem vor dem Tor effizienter zu werden. Der AC Milan zeigte im Duell mit Dortmund noch einige Schwächen und dürfte in der Vorbereitung noch nicht so weit sein wie der deutsche Meister.  </pre>


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<pre> Während Inter Mailand mit zumindest einigermaßen realistischen Titelchancen ins Rennen geht, wäre ein Meistertitel von Lazio Rom eine handfeste Überraschung, die besonders mutigen Wettfreunden einen Top-Gewinn bescheren würde.  <p> Gewinnen die Citizens auch das Stadt-Derby am Sonntag, dann könnte der Vorsprung auf den ersten Verfolger bereits 11 Zähler betragen. Das wäre dann wohl mit einer Vorentscheidung im englischen Titelkampf gleichzusetzen.  <p>  Die beiden gegen England kassierten Einschläge machten dann recht deutlich, dass der fragliche Abwehrchef derzeit unverzichtbar ist: für eine realistische Siegchance am Freitag dürfte nun selbst die Mitwirkung eines nur halbwegs wiederhergestellten Stark zu wenig sein. <p>  Dass mit Rechtsverteidiger Dani Alves vom FC Barcelona und Innenverteidiger Mehdi Benatia vom FC Bayern auch noch die ohnehin schon fast unüberwindbare Defensive verstärkt wurde, ging in diesem Trubel schon wieder beinahe unter.  <p> Die leeren Akkus sind vor allem auch deshalb von Bedeutung, weil es ja nur wenige Tage später noch ein tendenziell anspruchsvolleres Duell gegen den amtierenden Vize-Europameister zu bestreiten gilt, mit dem das DFB-Team seit der vorjährigen Endrunde bekanntlich noch eine Rechnung zu begleichen hat.  </pre>


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